Optimierung der Ladetechnik

In den letzten Wochen habe ich die Ladetechnik für meine Zero schrittweise optimiert. Sie ist wirklich rund geworden. Aber auch international. 

 

Den Original-Chargetank von Zero (USA) hatte ich schon vor meiner Kroatien-Fahrt einbauen lassen. Damit war ich immerhin schon auf 4.8 kW, also 2.5 h Wartezeit. Allerdings brauchte ich immer 2 Anschlüsse: Typ 2 und Schuko. Was in der Praxis dazu geführt, hat, dass ich doch in der Hälfte der Fälle nur mit dem Chargetank, also 3.8 kW geladen habe.

Dann habe ich im elektricmotorcyle.com-Forum einen Artikel eines Australiers (Evtricity) gelesen, der 3.3/6.6 kW-Lader anbietet, die zwar nicht wasser- und staubfest, dafür aber extrem günstig sind.

 

Tja, dann habe ich am diagonal anderen Ende der Welt eine Bestellung platziert. Nach 4 Tagen war das Gerät bereits bei uns in Deutschland. 5 Tage hat es durch den Zoll gebraucht, dann nochmal 2 Tage vom Frankfurter Flughafen zu mir.  Dann voller Vorfreude ausgepackt, angeschlossen - und voila: 7 kW Ladeleistung, ungefähr 1% SoC pro Minute. Damit werden Touren deutlich mehr Spaß machen und die Tagesetappen länger werden. 

Bisher hatte ich ein voluminöses Typ2 zu Typ1-Ladekabel für den Chargetank und einen Typ2-Schuko-Adapter für den (bisherigen) externen Lader. Mit dem neuen Ladegerät habe ich ein neues Setup auch für die Kabel:

1. Ein Typ 2 Stecker (auch von Evtricity, Australien), der drei C19-Anschlüsse für je eine Phase a 3.7 kW hat. Der Stecker ist die gekürzte Variante, die auch mit festem Ladekabel an der Ladesäule nutzbar ist.

2. Ein Typ 1 Stecker mit einstellbarer Strombegrenzung aus Tschechien, so dass ich bei schwach ausgeführten Installationen, die nur mit 10 Ampere abgesichert sind, immer noch laden kann. 

3. Ein C19-Kabel für den australischen Lader. 

Damit bekomme ich mit einem Typ2 Stecker Ladeleistungen von 1.4 bis 7.1 kW hin, zur Not gehen auch 2 Schukodosen. 

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