Adapterfetischismus?

Um in den verschiedenen Regionen gewappnet zu sein, habe ich mir über die Zeit einen ziemlichen Zoo an Adaptern zugelegt. 

Zum Laden habe ich einmal einen eingebauten Chargetank mit Typ1-Steckdose, an dem ich einen Stecker mit eingestellbarer Ladeleistung (1.4-3.7kW) anschließe (1) sowie einen externen Lader mit 3.7 kW (2). Für andere Akkus (Handy, Heizhandschuhe...) nutze ich ggf. eine Schuko-Dose (3).

 

Meist verwende ich einen dreiphasigen Typ2-Adapter (5), an dem ich den Chargetank und den externen Lader betreibe. Bei Ladesäulen mit festem Kabel kommt ein gekürzter Adapter (6) zum Einsatz. Diesen zweiten Adapter nutze ich auch, wenn nur einphasige Typ2-Ladepunkte verfügbar sind. Wenn unabhängige Phasen  mit 230V zur Verfügung stehen, nutze ich Schukos (8) oder CEE blau (10). Für Drehstrom habe ich einmal CEE rot (12, wg. VLOTTE in Plus-Ausführung) 16A und für die Schweiz einen T25-auf-CEErot-Adapter (11). Für die Schweiz führe ich noch einen Adapter T13 (9) und für Frankreich einen Typ3c  (7) mit. 

 

Die verschiedenen Adapter sind i. d. R. mit C19/C20 Steckern ausgeführt, weil sie einerseits 3.7 kW aushalten (und dabei nur wenig warm werden) gleichzeitig aber kompakter als Schukos sind. Mithilfe von 3 Kabeln je 5m (4) kann ich das Motorrad auch bei zugeparkter Säule zweiphasig laden, in kniffligeren Situationen mit einer Phase auch längere Abstände überbrücken. 

 

Die gesamte Technik und alles was ich sonst für's Fahren brauche (Regenklamotten, Handschuhe, Werkzeug...), müssen in die beiden Koffer der Zero passen, weil ich für Tagesfahrten kein weiteres Gepäck mitnehmen will. Auf Touren kommt dann noch ein 40l Dufflebag längs auf den Sitz, in dem ich dann Klamotten und Co mit auf's Zimmer nehmen kann und dessen Diebstahl (Ladepause) ich zur Not verschmerzen könnte. 

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