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Unfall statt Umfall

Heute Morgen, auf dem Weg zur Arbeit, keine 100m mehr vom Büro entfernt, hatte ich einen Unfall. In einer Engstelle kam mir ein Bus entgegen und ich musste anhalten. Dabei ist mir ein Auto hinten drauf gefahren. Es gab einen Schlag, der mich nach vorn geschoben hat, aber mir ist nix passiert. Auf einem Fahrrad hätte mich diese Kollision vom Rad geholt. Insofern Glück im Unglück.

Weil es nasskalt und regnerisch war, habe ich nur die wesentlichen Infos ausgetauscht und erst am Abend genauer geschaut, was das WAW abbekommen hat. 

Durch den Aufprall auf den Haltehaken hat es das Heck eingerückt und das Gelcoat ist rechts und links aufgeplatzt. Dazu kommt, dass der Nabenmotor im Hinterrad komische Geräusche von sich gibt, vermutlich hat auch der einen Schlag abbekommen.  

Jetzt bin ich also mit der Kravag-Versicherung in Kontakt, um zu klären, wie der Schaden behoben werden kann. Worst Case wäre eine Reparatur beim Importeur in Lübeck. Bis das WAW per Spedition dort ankommt, repariert wird und wieder zurückkommt, vergehen bestimmt 2 Wochen, wenn ich überhaupt eine Spedition finde, die ein Velomobil ohne Beschädigungen transportiert. Mir wäre es am liebsten, die betroffenen Teile selbst auszuwechseln (das ist ja das geniale an dem modularen Konzept des WAW), dann müsste ich mit dem Velombilfahren nicht pausieren. Und ich bin gespannt, wie sich die Versicherung anstellt, ob ich zum Rechtsanwalt gehen muss oder ob der Schaden vernünftig geregelt wird.


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