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Die ersten Kilometer

Inzwischen bin ich mit der Greenmachine 2000 Kilometer gefahren. Gut fährt sie sich. So langsam habe ich den Bogen mit dem Anfahren raus. Langsamfahren geht auch schon besser. Wenden auf enger Straße muss ich aber noch üben. 

Das Liegeradfahren macht wirklich Spass. Nur Bergauffahren ist deutlich kräftezehrender, weil es nun mal keinen Wiegetritt gibt und die Greenmachine mit ihren mehr als 22 kg Gewicht (fahrfertig) doch ein bisschen was auf die Waage bringt. Bis 7-8% komme ich Steigungen im 1. Gang mit fleißigem Kurbeln gut hoch. Darüber wird's zäh. Die stärkste Steigung hier in der Gegend ist in Ramerberg und hat 13%, das ist die Grenze, mehr geht nicht. 

Davon abgesehen ist die Greenmachine echt super. Keine nennenswerte Wartung der Kette, bequeme Liegeposition, echt prima. Die Fahrt nach Paderborn um sie dort abzuholen hat sich doch gelohnt. 

Leider gibt es nicht nur positive Erfahrungen. Autofahrer nehmen Radfahrer immer noch nicht als gleichberechtige Verkehrsteilnehmer wahr. So z. B. dieser Busfahrer von Hövels Bus in Trostberg.

Die Geschäftsführung von Hövels Bus sieht - wie der Fahrer -  keine eindeutige Unterschreitung des Sicherheitsabstandes (eigentlich müsste ein Auto mit 20cm Abstand zwischen Bus und Fahrbahnrand passen, dann wäre der gegeben). Auch die Sparkasse Wasserburg äußert sich leider nur bzgl. dem "Gefühl" der "Behinderung" und nimmt die objektive Gefährdung nicht wahr. All die toten Radfahrer werden einfach ausgeblendet. Muss immer erst etwas passieren? Das kann doch echt nicht sein.

Tja, das zeigt, dass die Mobilitätswende in den Köpfen, bei der Radfahrer mit dem ihnen zustehenden Recht auf körperliche Unversehrtheit ernstgenommen werden, noch ein wenig auf sich warten lassen wird. Ich werde heute Anzeige bei der Polizei erstatten. 

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